Inhalte des Trainings
1. Kommunikation und Perspektivenvielfalt
Teilnehmende lernen praxisnahe Kommunikationstools kennen, die den konstruktiven Umgang mit Diskriminierungsthemen erleichtern. Im Fokus stehen die Reflexion verinnerlichter Stereotype sowie die bewusste Anerkennung radikaler Verschiedenheit als Grundlage für Zusammenarbeit und künstlerische Qualität.
2. Analyse diskriminierender Strukturen
Die Teilnehmenden setzen sich mit verschiedenen Diskriminierungsformen (z. B. Klassismus, Rassismus, Gender u.v.m.) auseinander und analysieren deren Wechselwirkungen. Dabei zielt die Auseinandersetzung auf ein vertieftes Verständnis struktureller Zusammenhänge innerhalb von Institutionen der (darstellenden) Künste.
3. Handlungsoptionen entwickeln und umsetzen
Im Mittelpunkt des Trainings steht die Übertragung der Inhalte in die Praxis. Die Teilnehmenden reflektieren ihre jeweiligen Wirkungsbereiche (z. B. Arbeitskontext, privates Umfeld, gesellschaftliche Räume) und entwickeln konkrete, umsetzbare Handlungsoptionen.
Beispiele für Handlungsoptionen:
Machtkritisches Arbeiten
Wie lassen sich Arbeitsräume gerecht, wertschätzend und anerkennend gestalten?
Welche Stereotype werden auf Bühnen, Bildschirmen und Leinwänden reproduziert – und wie können diese bewusst verändert werden?​​​​​​​
Umgang mit Privilegien und Ressourcen
Wer hat Zugang zu Institutionen der (darstellenden) Künste – und wie kann dieser erweitert werden?
Wie können vielfältige Perspektiven und Erfahrungen systematisch in Arbeitsprozesse integriert werden?​​​​​​​